Was ist American Chiropractic:
Chiropractic ist ein Naturheilverfahren, welches bei der ganzheitlichen Behandlung des Menschen vollkommen auf Medikamente und Operationen verzichtet. Das Wort Chiropractic stammt aus dem Griechischem und bedeutet „Praxis mit den Händen“. Die Korrektur von Wirbelsäulenfehlfunktionen durch manuelle Methoden ist seit Jahrtausenden bekannt.

Chiropraktik ist der drittgrößte Heilberuf der westlichen Welt und es gibt über 95.000 Chiropraktoren weltweit. In Deutschland hingegen gibt es nur circa 70 Chiropraktoren mit dem Dr. of Chiropractic Diplom, dem eine sechsjährige, fundierte Universitätsausbildung zugrunde liegt.

Chiropractoren diagnostizieren und behandeln mechanische Probleme an Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern sowie die Auswirkungen, die diese Probleme auf die Funktion des Nervensystems haben können. Chiropractic basiert auf der wissenschaftlichen Tatsache, dass das Nervensystem jeden Teil des Körpers kontrolliert. Nervenimpulse fließen vom Gehirn durch das Rückenmark und dann in jedes Organ und Gewebe. Impulse werden zurück zum Gehirn gesendet, um zu bestätigen, dass der Körper einwandfrei arbeitet.
Die moderne Chiropraktik geht auf das Jahr 1895 zurück, als Dr. Daniel David Palmer einen Patienten durch eine chiropraktische Behandlung von seiner 17 Jahre bestehenden Taubheit befreit hat. Die von Palmer zu dieser Zeit entwickelte Theorie besagt, dass die eingeschränkten Knochen der Wirbelsäule den Austausch der Nervenimpulse stören, indem sie benachbarte Nerven irritieren.
Wenn das Nervensystem nicht mehr richtig funktioniert, können daraus Gesundheitsprobleme entstehen. Wirbelblockaden (von Palmer im Jahr 1895 „Vertebrale Subluxationen“ genannt) können bei einem chiropractischen Adjustment korrigiert werden und somit dem optimalen Gesundheitszustand wieder herstellen.

Das Wort „Adjustment“ (Justierung) beschreibt einen sorgfältig gelenkten und kontrollierten Druck, um die Wirbelsäulengelenke und die jeweiligen Nervenbahnen zu befreien.

Das Zusammenspiel zwischen Nervensystemen und Organen kann leicht gestört werden. In den allermeisten Fällen haben die Selbstheilungskräfte des Körpers jedoch die Fähigkeit, diese Störungen wieder zu beheben.
In bestimmten Fällen kann der Körper sich nicht von selbst erholen und es kommt zu dauerhaften Störungen. Dieser Zustand wird in der Schulmedizin als Krankheit bezeichnet und die Symptome wie Übelkeit, Fieber, Müdigkeit, Schmerz, usw. werden behandelt bzw. oftmals unterdrückt.

In der Chiropraktik hingegen geht man den Ursachen gesundheitlicher Probleme auf den Grund. Es werden nicht Symptome `bekämpft‘, sondern die Ursache der Störung wird ausfindig gemacht und beseitigt.

Der Chiropractor sieht also das Auftreten von Symptomen als wichtige Funktion eines gesunden Organismus (solange diese nicht ignoriert werden), denn Symptome sind das Zeichen dafür, dass der Körper seine angeborene Abwehrfunktion in Gang setzt, um den Auslöser der Krankheit zu beseitigen. Aus diesem Grund ist die dauerhafte und wiederholte Unterdrückung von Symptomen durch Medikamente nicht nur von höchst zweifelhaftem Nutzen, sondern es kann sogar gefährlich sein, denn diese Art der Behandlung behindert die körpereigene Abwehr bei ihrer extrem wichtigen Arbeit.

Die alleinige Schmerzbekämpfung mit Medikamenten lässt sich am besten mit den Warnleuchten im Armaturenbrett eines Autos vergleichen. Es leuchtet zum Beispiel bei niedrigem Wasserstand eine Warnleuchte auf (Symptom). Wenn einem dies auffällt ist das Abdecken der Leuchte nicht die Lösung des Problems (Schmerzmittel einnehmen); man sieht nur die Auswirkung nicht mehr. Nur das Nachfüllen des Wassers (Beseitigung der Ursache des Problems) wird den Motor und damit das gesamte Auto funktionstüchtig halten.

Chiropractic wirkt natürlich

Die Chiropractic stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und fördert die Selbstheilung. Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von offensichtlicher Krankheit bzw. Symptomen, sondern bezieht sich auf das reibungslose Zusammenspiel aller Körperteile, Organe und Gewebe. Dieses Zusammenspiel zu optimieren ist das Ziel der chiropraktischen Behandlung.

Dabei werden Symptome unterschiedlichster Art behandelt, von akuten Rückenschmerzen, über Migräne, Knieschmerzen …
(siehe unter Wo Chiropraktic helfen kann )

Die Linderung der Schmerzen wird von Patienten oft als Hauptaufgabe der Chiropraktik gesehen. Dieses Ziel ist natürlich sehr wichtig, greift aber viel zu kurz. Die meisten Schmerzen sind im Normalfall nach 6-8 Behandlungen in einem Zeitraum von 3-4 Wochen bekämpft. Die vollständige Auflösung der zugrundeliegenden Ursachen nimmt aber meist längere Zeit in Anspruch und sollte nicht vernachlässigt werden.

Das Alter unserer Patienten reicht von 3 Wochen alten Säuglingen bis zu Senioren mit weit über 80 Jahren. Sowohl die Dauer der Behandlung als auch die Art der Methoden hängt sehr vom einzelnen Fall ab. Das sechs Jahre dauernde Studium stellt sicher, dass dem Chiropractor eine große Bandbreite verschiedener manueller Methoden zur Verfügung steht, um die Behandlung individuell auf den einzelnen Menschen abzustimmen und die ohnehin geringen Risiken der chiropraktischen Behandlung zu minimieren.

Geheimwaffe für Sportler!

In den USA ist es üblich, dass Spitzensportler regelmäßig einen chiropractischen Arzt aufsuchen. Manche, wie Radprofi Lance Armstrong, wurden sogar täglich behandelt.
Der Chiropractor kann nicht nur Sportverletzungen optimal behandeln, so dass sie viel schneller heilen, sondern er kann auch eine Leistungssteigerung bewirken. Wenn das biomechanische und neurologische Zusammenspiel perfekt funktioniert, kommen auch Verletzungen deutlich seltener vor.

Triggerpunktbehandlung

Frau Professor Janet. G. Travell und Professor David. G. Simons haben in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts “muskuläre Triggerpunkte” als Ursache von Schmerzen im Bewegungsapparat beschrieben, welche lokale Verdickungen, Verhärtungen und Verkürzungen sowie auch Schmerzen verursachen. Und diese Schmerzen können weit ausstrahlen. Darum haben sie von Dr.Travell den Namen “Trigger-Points” (englisch: trigger = Auslöser) bekommen.
Triggerpunkte können als Bindegewebe-Ablagerungen angesehen werden. Sie können zum Beispiel durch folgende Ursachen entstehen:
  • Überbeanspruchung durch Verletzungen und Zerrungen und nach Operationen
  • Verspannungen nach Fehlhaltungen z.B. schlechte Arbeitsplatz-Ergonomie, repetitive Bewegungen unter ungünstigen Bedingungen
  • Schonhaltungen im Zusammenhang mit anderen auftretenden Schmerzen (z.B. Blockierungen des Gelenks)
  • Verspannungen aufgrund von Stress oder anderen äußeren Einflüssen

Diese Ursachen führen zu einer Minderdurchblutung des Muskelgewebes und somit zu einem Triggerpunkt. Die Bindegewebsablagerung bewirkt ihrerseits wieder eine Minderdurchblutung - ein sich selbst erhaltender, schmerzhafter Teufelskreis entsteht.

Die Behandlung der Triggerpunkte erfolgt durch eine punktuelle Massage und Dehnung mit dem Ziel, diese Verhärtungen aufzulösen und die Schmerzen zum Verschwinden zu bringen.
Sk

Sk

Sk

Sk

Sk

Sk

Sk

Sk